Author Topic: Dever will was wissen.... Teil 1  (Read 823 times)

Offline DeverX

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Dever will was wissen.... Teil 1
« on: September 21, 2013, 04:09:25 pm »
Halli hallo hallöle...

Ich bin der Dever und ich habe eine frage...

Wie hoch war der durchschnittliche Output an Erz bei unter Tage Minen im 19. Jahrhundert.

Zeitraum 1 Monat.

Speziell Kupfer und Eisen Minen...  Wenn es schon welche gab dann auch Uran...

Bitte mit Quelle...

Wer die Antwort als erstes liefert bekommt einen "Punkt".

Ich werde noch mehr so frage Runden veranstalten und ihr könnt dann weitere Punkte sammeln...  Bei 25 Punkten gibt's ne Überraschung...   Also haut rein...

Offline Foertel

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Re: Dever will was wissen.... Teil 1
« Reply #1 on: September 21, 2013, 07:18:59 pm »
Das ist wohl arg von Größe und Belegschaft abgehangen würde ich sagen, hast du da bestimmte Einschränkungen?

Richtige Uranmienen dürfte es erst ab dem 20 Jahrhundert gegeben haben, zwar wurde Uran als Nebenprodukt bereits vorher gefördert und als Färbemittel benutzt, aber einen richtigen "Sinn" hat man darin erst erkannt als die Möglichkeiten der Kernspaltung entdeckt/erforscht wurden, soweit ich weiß war es vorher nur für "nebensächlichkeiten" genutzt ^^

Offline DeverX

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Re: Dever will was wissen.... Teil 1
« Reply #2 on: September 21, 2013, 07:24:29 pm »
2000-4000 Mann mit Spitzhacke...

Lore zum Transport is nich nur Tragekörbe...

Nicht mehr Technologie

Über den Sinn von Uran ist man sich in meinem fall bewusst aber das macht ja keinen Unterschied...

Offline DeverX

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Re: Dever will was wissen.... Teil 1
« Reply #3 on: September 24, 2013, 08:37:02 pm »
Ähm... Push

Offline SuddenDeath4U

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Re: Dever will was wissen.... Teil 1
« Reply #4 on: September 24, 2013, 09:00:52 pm »
Deutsches Reich? Europa? Weltweit?


Quelle Wiki
Quote
Uran wurde 1789 von dem deutschen, damals in Berlin lebenden Chemieprofessor und Apotheker Martin Heinrich Klaproth aus dem Mineral Pechblende isoliert. Es ist nach dem Planeten Uranus (und somit nach dem griechischen Himmelsgott Uranos) benannt, der acht Jahre zuvor (1781) von Friedrich Wilhelm Herschel entdeckt worden war. Am 24. September 1789 gab Klaproth die Entdeckung in einer Ansprache vor der Preußischen Akademie der Wissenschaften bekannt. Zuerst wurde seine Entdeckung Uranit genannt, 1790 dann in Uranium umbenannt. Klaproth hatte seine Entdeckung bei der Analyse des Erzes aus dem Bergwerk „Georg Wagsfort“ in Wittigsthal bei Johanngeorgenstadt in Sachsen gemacht. Er behandelte das Erz mit Säure und erwärmte es stark. Das Ergebnis bestand in einem schwarzen Pulver, welches er Uran nannte.

Klaproth hatte tatsächlich ein neues Element identifiziert, aber was er gewonnen hatte, war nicht das Element Uran selbst, sondern ein Oxid. Erst fünfzig Jahre später im Jahre 1841 gelang es dem Franzosen Eugène Peligot, reines Uranmetall zu gewinnen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Uran zusammen mit anderen Mineralien in St. Joachimsthal sowie in einigen Minen in Cornwall (England) gewonnen.

...

Offline DeverX

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Re: Dever will was wissen.... Teil 1
« Reply #5 on: September 24, 2013, 09:32:06 pm »
Es geht mir eher um die zu erwartende Menge Erz mit der vorhanden Personal Stärke und der nutzbaren Technologie....

Also 2000 Mann, Spitzhacke, Tragkörbe...  Untertage...  Pro Monat...

Realistische Schätzungen wenn möglich belegbar...

Offline Foertel

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Re: Dever will was wissen.... Teil 1
« Reply #6 on: September 24, 2013, 11:48:32 pm »
Gute Frage, da wirklich verlässliche Zahlen aus dem 19. Jahrhundert zu bekommen is nich so einfach, zumindest ohne direkten Zugang zu den entsprechenden Quellen die die liefern könnten ^^

Für den Steinkohlebergbau in Deutschland zu dieser Zeit kann man das sagen, 1820 bspw kam auf  einen einzelnen Bergarbeiter im Schnitt ca 115t Kohle pro Monat geförderter Steinkohle (auf was man jeweils bei 2000 Mann käme lässt sich ja leicht ausrechnen), 1875 lag das im Ruhrgebiet dann grade "erst" bei ca 204t pro Arbeiter pro Monat, schon 1880 aber hatte sich das auf knapp 280t pro Arbeiter und Monat im Schnitt gesteigert. (1900 hatte es sich intressanterweise auf im Schnitt 263t pro Arbeiter und Monat abgesenkt)

Ob da ähnliches für den Eisenerzabbau gilt weiß ich natürlich nicht direkt, allerdings merkt man schon das die Mengen die ein Arbeiter entsprechend abbauen konnte im Schnitt über langen Zeitraum kaum variieren oder über kurzen Zeitraum sehr krass variieren kann und sogar abnehmen, trotz moderneren Möglichkeiten, je nachdem wann welche Dinge angeschafft oder Errungenschaften erreicht werden, wie das Bergwerk aufgebaut ist etc ^^, die Mengen sind dabei ein Durchschnitt des gleich bleibenden Abbaugebietes, nicht einer einzelnen Miene ^^

Offline DeverX

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Re: Dever will was wissen.... Teil 1
« Reply #7 on: September 25, 2013, 08:02:31 am »
Okay na da haben wir ja schonmal "eine Zahl"...

Um den realismus Abgleich zu vollziehen nehme ich den ersten Wert und teile ihn durch 4...

Also ca. 27t / Mann / Monat

1. weil ich davon ausgehe das Eisenerz und so "wesentlich" schwerer abzubauen ist
2. weil meine 2000 Mann nicht ganz so gut motiviert sind...

Falls noch jemandem etwas sinnvolles einfällt ihr habt an heute noch eine Woche zeit danach mach ich den thread zu und entscheide wer mir am meisten geholfen hat...

Offline bonesumone

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Re: Dever will was wissen.... Teil 1
« Reply #8 on: September 25, 2013, 06:00:45 pm »
Ich hab auch mal ein bisschen geschaut, allerdings hab ich das nicht auf 2000 Mann begrenzt.
Zudem konnte ich auch nicht soweit zurück suchen wie ich wollte, bzw habs nicht gefunden.

Aber hier ein bisschen was vom Weltweiten Eisenerz Abbau.
Jahr:
1904: 96 Mio Tonnen      (8 Mio Tonnen pro Monat.)
1905; 116 Mio Tonnen    (9,66 Mio Tonnen pro Monat.)
1906: 100 Mio Tonnen     (8,33 Mio Tonnen pro Monat.)
1907: 135 Mio Tonnen     (11,25 Mio Tonnen pro Monat.)
1908: 109 Mio Tonnen     (9,08 Mio Tonnen pro Monat.)
1909: 126 Mio Tonnen     (10,5 Mio Tonnen pro Monat.)
1910: 142 Mio Tonnen     (11,83 Mio Tonnen pro Monat.)

Quote
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_gr%C3%B6%C3%9Ften_Eisenerzf%C3%B6rderer

Hab hier nochmal eine Spezielle Eisenerz Grube um den Monatlichen gewinn auf eine Person zu rechnen.
Leider kann ich hier nicht sagen was genau im 19. Jahrhundert Weltweit durchschnittlich im Monat abgebaut wurde, nur das von der Mine hier und den Zeitraum in der die Mine im Betrieb war.
von 1771 bis 1930: wurden gesamt 3,2 Mio Tonnen Eisenerz abgebaut von insgesamt 400 Belegschaftsmitglieder .
Die Mine lief also 159 Jahre das sind 1908 Monate.
3.200.000 Tonnen Eisenerz geteilt durch 1908 Monate sind =  1677,14 Tonnen Eisenerz pro Monat.
1677,14 Tonnen Eisenerz geteilt durch 400 Mitarbeiter sind =  4,19 Tonnen Eisenerz pro Mitarbeiter.

Wenn also alles korrekt ist, was ich hoffe :D, dann hat ein Mitarbeiter in der Grube Louise, 4,19 Tonnen Eisenerz Pro Monat gefördert.

Quelle:
Quote
http://de.wikipedia.org/wiki/Grube_Louise


Nebenbei hab ich dies hier ebenfalls gefunden,
Quote
http://de.wikipedia.org/wiki/Grube_Georg#Technisierung_des_Bergbaus_seit_dem_19._Jahrhundert
Also da war schon nicht mehr allzuviel mit Spitzhacken und Körben :P

Offline Foertel

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Re: Dever will was wissen.... Teil 1
« Reply #9 on: September 25, 2013, 06:16:19 pm »
Dabei solltest du aber beachten das 1910 bspw im 20. Jahrhundert liegt, nicht im 19. ^^

Die technisierung des Begrbaus setzte dementsprechend Mitte des 19 Jahrhunderts ein und lief erst Ende des 19. Jahrhunderts wirklich aktiv an (was den recht starken Anstieg gegen Ende des 19. Jahrhunderts auch im Steinkohlebergbau erklärt, da die Technologie die genutzt wird ja relativ die gleiche ist ^^)

Grube Louise hab ich auch dran gedacht, kann man aber nicht nehmen, da sich zum einen der Aufbau im Lauf dieser Zeit extrem verändert hat, als auch starke Schwankungen in technologie und Mitarbeiterzahl existieren, weil da leider keine Jahresangaben an Förderung gegeben sind ._. vor allem um 1775 rum zB dürfte ein Arbeiter noch extrem wenig Förderung erreicht haben, wodurch dann im 19 Jahrhundert durch die einsetzende technisierung der Durchschnitt pro Monat wesentlich über 4 tonnen gelegen haben dürfte ^^

Offline bonesumone

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Re: Dever will was wissen.... Teil 1
« Reply #10 on: September 25, 2013, 06:23:43 pm »
Hab ja geschrieben das ich leider nichts weit zurückliegendes gefunden habe daher habe ich die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts genommen. Bin mir schon bewusst das 1910 nicht 19. Jahrhundert ist ^^
Mitte sowie das ende des 19. Jahrhunderts gehören immernoch zum 19. Jahrhundert dazu.
Auch wenns 1899 war, egal was die Technisierung angefangen hat zu wirken, so wurde im gesamten 19. jahrhundert nicht nur mit Spitzhacken und körben gearbeitet. Darauf wollte ich hinaus.

Grube Louise hab ich genommen weil ich da als erstes hingekommen.
So gesehen kann man garkeine Mine nehmen für so etwas, den überall gabs veränderungen mit Zeit sowie mal Mitarbeiter schwankungen ausserdem kommte es dazu noch sehr stark auf der Lage der Mine/Grube an.

Ich wollte lediglich ein beispiel abgeben.